Fernreisende lieben Thailand. Wer die Welt sehen will und sich mit der Planung eines Sabbaticals beschäftigt, wird früher oder später auch dieses Land auf seine Liste schreiben. Diese Beliebtheit verdankt Thailand jedoch nicht nur seiner vielfältigen Kultur, sondern auch den zahlreichen Möglichkeiten, ohne horrende Kosten Urlaub zu machen. Dennoch: Auch hier ist die Skala nach oben offen. Wer wissen möchte, wie viel Thailand wirklich kostet, muss sich daher auch mit eigenen Wünschen befassen. 

Die Unterkunft: Von Luxus bis Low Budget 

Es steht außer Frage, dass Thailand herrliche Luxushotels zu bieten hat. Vor allem die Inseln im Süden des Landes sind mit Unterkünften gespickt, die auch bei anspruchsvollsten Reisenden keine Wünsche offen lassen. Dass hierfür tief in die Tasche gegriffen werden muss, liegt auf der Hand. Inklusive Verpflegung und ohne Flug liegen die Kosten für ein Zimmer im Luxus Hotel gut und gerne im vierstelligen Bereich. Wer aber klug sucht und nicht direkt zur Hauptreisezeit unterwegs ist, kann durchaus etwas sparen. 

Budgetschonendes Abenteuer: Wohnen in der Bambus-Hütte. (Quelle: suc (C0-Lizenz)/ pixabay.com)

Günstiger fällt die Thailand-Reise aus, wenn Individual- statt Pauschalurlaub ansteht. Wer sich seine Unterkünfte frei zusammenstellt und keinen hohen Luxusgrad erwartet, übernachtet in Thailand sehr günstig. Es gibt in allen Regionen und Städten des Landes die Möglichkeit, Wohnungen oder Häuser von privat zu mieten. Backpacker und Individualreisende nutzen hier gerne Airbnb, um nach Unterkünften zu suchen. Doch Achtung! AirBnB ist mittlerweile in Thailand verboten! Auf den südlichen Inseln finden Reisende Hütten, die sogar unmittelbar am Meer liegen.  Doch diese Option ist nicht die günstigste. Die 25 bis 50 Euro für eine ansprechende Unterkunft unterschreiten Hostels in Thailand deutlich. Für eine Nacht im Schlafsaal fallen nicht selten weniger als fünf Euro an. Letztlich also bedeutet das Übernachtungskosten von um die 35 Euro für eine ganze Woche Thailand. Mit etwaigen Komfort-Kompromissen müssen Reisende hier aber selbstverständlich rechnen, denn Hostels werden vorrangig von jenen gebucht, die lediglich einen Platz für die Nacht suchen und tagsüber das Land erkunden wollen. 


Verpflegung: Angenehm günstig 

In Thailand ist die Verpflegung kein Grund für finanzielle Sorgen. Wer schon einmal im Land war und sich selbst um Essen und Getränke gekümmert hat, weiß um die überraschend niedrigen Kosten vor Ort. Spannend ist, dass im Vergleich zu anderen Ländern sogar das Essen in Restaurants mehr Vorteile bietet als das eigenständige Zubereiten in der Ferienwohnung oder dem Zimmer. Thailand nämlich lockt vielerorts mit Garküchen und Restaurants, deren Speisekarten gut gefüllt sind. Vor allem in Lokalen mit einheimischem Flair ohne viel Schnickschnack erheben die Betreiber nur geringe Preise für die Verköstigung ihrer Gäste. Gebratene Nudeln, Reis, Suppen oder Fleischspieße kosten dort nur selten mehr als zwei Euro. 

Garküchen und kleine Restaurants bieten nationale Küche zu günstigen Preisen. (Quelle: Free-Photos (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Anders kann das in Restaurants aussehen, die sich bewusst an den kulinarischen Gewohnheiten von Touristen orientieren und mit westlicher Küche aufwarten. Hier kann eine Mahlzeit gut und gerne zehn oder mehr Euro kosten. Da sich viele Fernreisende jedoch ohnehin lieber mit nationaler Küche verwöhnen lassen, fällt es nicht schwer, authentische Lokale zu bevorzugen. Hier unterscheiden sich die Preise oftmals auch in Abhängigkeit von der Lage des Restaurants. In Restaurants direkt am Strand wird die Mahlzeit mehr kosten als in einer kleinen Garküche an einer etwas entlegeneren Stelle. Wer sich hieran nicht stört, wird in einer Woche Thailand problemlos mit einem Budget von zehn bis 15 Euro pro Person und Tag angenehm satt.  Thai BBQ Natürlich will das Essen vor Ort trotz geringer Kosten bezahlt werden. Gerade in kleineren Restaurants ist es nicht immer möglich, mit Kreditkarte zu zahlen, weswegen etwas Bargeld in der Tasche nicht schadet. An thailändischen Geldautomaten Bargeld in Fremdwährung abzuheben, kann sich unter Umständen aber auf die Urlaubskasse auswirken. Das liegt an der sogenannten Fremdwährungsgebühr. „In diesem Fall berechnen viele Kartenausgeber noch eine weitere Auslandseinsatzgebühr für die Umrechnung in Euro. Diese Gebühren für den Fremdwährungseinsatz können bis zu zwei Prozent auf den Kartenumsatz betragen. Fremdwährungsgebühren fallen auch an, wenn die Karte zum bargeldlosen Bezahlen genutzt wird.“ (Quelle: https://www.zentraler-kreditausschuss.de/kreditkarte-ohne-auslandsgebuehr-fremdwaehrungsgebuehr/) Daher lohnt es sich, vor der Reise eine Kreditkarte zu besorgen, bei der das jeweilige Finanzinstitut keine Fremdwährungsgebühr erhebt und das Abheben von Bargeld ebenfalls kostenfrei ermöglicht. 


Mobilität: Günstig unterwegs 

Thailand zu entdecken, erfordert eine gewisse Bewegungsfreiheit. Immerhin wollen die wenigsten Reisenden nur an ihrem Urlaubsort bleiben, sondern möglichst viel von Land und Leuten sehen. Gerade bei Individualreisen ist es durchaus möglich, einen Großteil des Landes im Rundreise-Stil zu entdecken. Transportmittel, die sowohl Kurz- als auch Langstrecken ermöglichen, sind daher unverzichtbar. Aber auch hier fallen die Kosten nicht erheblich ins Gewicht.  Beliebte Transportmittel, um vor Ort mobil zu bleiben, sind Roller und Mietwagen. Je nach Standort und Saison fallen für die Miete eines Rollers pro Tag zwischen 2,70 und 7,00 Euro an. Ein Mietwagen kostet in Thailand abhängig von Modell, Aufenthaltsort und Reisezeit etwas mehr Geld. Wer mit zwanzig Euro pro Tag rechnet, ist in der Regel auf der sicheren Seite und nutzt Angebote, bei denen auch die Versicherung stimmt. Keinesfalls gemietet werden sollten Autos oder auch Roller bei dubiosen Straßenanbietern, auch wenn diese extrem niedrige Preise aufrufen. Buche den Mietwagen daher am besten online via Rentalcars (mein Favorit wo auch ich schon öfters gemietet habe). Was die Benzinpreise in Thailand betrifft, schwanken diese genau wie in allen anderen Ländern auch. In der Regel kann aber mit einem Preis von 28-32 Baht ausgegangen werden (ca. 0,80€ pro Liter).

Mietwagen in Thailand buchen

Wer sich lieber fahren lassen möchte, findet in Thailand Taxis, Sammeltaxis, Shuttlebusse, Züge und Tuk Tuks. Das Sammeltaxi ist die günstigste Alternative, wobei sich die Kosten je nach Fahrtstrecke und Standort verändern können. Ach Bootsfahrten zu Inseln sind möglich. Wer beispielsweise mit der Katamaranfähre von Pattaya nach Hua Hin fahren möchte, zahlt zwischen 33 und 40 Euro pro Person. Eine Bootsfahrt liegt deutlich unterhalb dieses Preisniveaus. Diese kannst du unter 12GoAsie buchen.

Die längsten Strecken bei einer Thailand Reise müssen unter Umständen per Inlandsflug bewältigt werden. Das ist im Hinblick auf die Reisedauer sinnvoll, denn über den Wolken lassen sich Hunderte von Kilometern binnen kürzester Zeit zurücklegen. Die Kosten von Inlandsflügen variieren jedoch stark. Um den günstigsten Flug in Thailand und den Nachbarländern zu bekommen, verwende am besten die Flugsuchmaschine von Kiwi, da diese die besten Preise ermittelt.

Günstige Flüge in Thailand suchen


Fazit: Thailand geht auch günstig 

Angesichts der genannten Aspekte wird deutlich: Thailand kann auch mit geringerem Budget gut bereist werden. Der wohl kostspieligste Teil des Reisepreises besteht aus Flügen. Und wer vor Ort Preise vergleicht und nicht nur touristisch stark erschlossene Gebiete besucht, holt in Sachen Budget das Meiste aus dem Trip heraus. 

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