Wenn du dich längere Zeit an einem Ort befindest, wirst du auch dort Dinge finden, die dir nicht gefallen werden und dich mit der Zeit einfach nur noch nerven. Auch in Thailand. Ich habe 9 Reiseblogger gefragt, was sie an Thailand besonders nervt und was sie dagegen machen. Die Antworten könnten nicht verschiedener sein… 

Sowie in Italien, Deutschland, Amerika und in jedem anderen Land der Welt, gibt es auch in Thailand Dinge, die dich mit der Zeit nerven werden. Im Urlaub werden dir diese Dinge vielleicht nicht auffallen, wenn du jedoch länger vor Ort bist oder gar in Thailand lebst, wirst du sehr schnell mitbekommen was dich an dem Land stört.

Ich habe bei 9 Reisebloggern, die schon öfters und längere Zeit in Thailand waren nachgefragt, was sie besonders stört und was sie dagegen machen. Die verschiedenen Antworten findest du hier:

Sebastian von „travelworklive.de

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Sebastian zeigt dir auf Travel Work Live Tipps wie du dein Business von unterwegs führen kannst und dabei nicht nur besser verdienst, sondern auch mehr erlebst!

Was nervt dich am meisten?

Die Touristen Hochburgen wie Phuket, Koh Samui und Pattaya nerven mich ganz besonders. Es gibt für mich nichts schlimmeres als in solchen Orten zu übernachten oder gar in die Nähe davon zu kommen. Orte, an denen die einheimische Kultur fast ausgestorben ist und selbst auf öffentlichen Gebäuden auf Deutsch oder Russisch der Name der Einrichtung steht, geht gar nicht!

Orte, an denen du im Minutentakt “I Scream, You Scream, We All Scream for Ice Cream” hört und im 30-Sekunden-Takt eine Massage angeboten bekommst und selbst zum atmen bezahlen musst. Das nervt mich so abgöttisch!

Was machst du dagegen?

Ich besuche diese Orte einfach nicht und rate jedem das gleiche zu tun. Thailand hat so viel mehr zu bieten als Phuket, Koh Samui oder Pattaya. Der Kaoh Sok Nationalpark ist nicht weit von Phuket und ist traumhaft schön, liegt mitten in der Natur und es sind noch recht wenige Touristen dort. Nur die wenigsten trauen sich ihre Hotelanlage oder gar den Urlaubsort zu verlassen!

Koh Phangan, hat viel mehr als Koh Samui und Choueng zu bieten. Wer richtig abenteuerlich ist, der geht auf noch kleinere und unbekanntere Inseln, von denen es richtig viele in Thailand gibt!

Jasmin von „packlisten.org

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Jasmin ist hauptberufliche Bloggerin und betreibt u.a. den Reiseblog Packlisten.org. Dort berichtet sie
über ihre Reisen nach Mexiko und Thailand.

Was nervt dich am meisten?

An Thailand nervt mich prinzipiell wenig. Wenn es aber etwas gibt, dann sind es die Mücken, insbesondere Tigermücken, die Dengue-Fieber übertragen können.

Ich bin von Haus aus leider sehr anfällig für Mückenstiche und hatte schon so manchen Sommer zeitweise 40 Stiche am ganzen Körper. Darüber hinaus hatte eine Freundin von mir sich erst vor kurzem Dengue-Fieber aus Mexiko mitgebracht. Durch ihre Erfahrungen inkl. Krankenhausaufenthalt und künftiger Tropen-Urlaubssperre war ich besonders ängstlich und daher sehr vorsichtig.

Was machst du dagegen?

Um möglichst wenige Stiche zu bekommen, sprühte ich mich auf meinem Backpacking-Trip in Thailand  daher Tag und Nacht mit Mückenschutz ein. Es nervt natürlich jeden Tag erst eine Schicht Sonnencreme und dann das Mückenspray aufzutragen. Das ist aber immer noch besser als gestochen zu werden!
Mein Freund und ich hatten pro Woche zusammen eine Sprayflasche für den Körper und noch eine halbe für die Klamotten dabei. Damit kamen wir gut aus. Ein Tropenmediziner hatte uns vor der Reise diese Menge empfohlen. Andernfalls hätten wir sicher zu wenig mitgenommen.

Was man dann noch braucht, ist viiiel Geduld beim ständigen Schmieren…

Marvin von “Flashpacking4life.de

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Marvin von Flashpacking4life.de berichtet auf seinem Blog ausführlich über Reisen nach Thailand, auf die Philippinen und ganz Südostasien. Dabei stehen wertvolle Informationen für seine Leser im Vordergrund. Auf Flashpacking4life.de findest du weniger Geschichten und Selfies, dafür Fakten und Reisetipps satt. Neben Visum-Informationen für Thailand und Asien sind vor allem die Packliste und Strandguides, sowie alle Artikel rund im Geld auf Reisen besonders beliebt.

Was nervt dich am meisten?

Mich nervt auf Dauer ganz klar das 2 Preissystem. Ok, zugegeben, die meisten Touristen bekommen davon gar nichts mit, wer aber länger in Thailand bleibt, hat oft damit zu kämpfen. Nicht selten werden einem Waren oder Services zu überhöhten Preisen angeboten. Selbst oder gerade auch auf Märkten von Einheimischen. Ebenso stellen Taxifahrten und Transporte öfter mal ein Problem dar, da in bestimmten Situationen Preise fern der Realität aufgerufen werden.

Das ist natürlich nicht immer so und es gibt viele faire Händler und Taxifahrer. Trotzdem kann es niemals schaden sich mit dem Thema Geld und der Preisstruktur in Thailand auseinanderzusetzen.

Was machst du dagegen?

Lernen, Lernen, Lernen! Wer Thai spricht ist klar im Vorteil und kann enorme Preisvorteile für sich gewinnen. Dabei reicht es oft schon einfache Grundkenntnisse anzuwenden und siehe da, die Preise purzeln automatisch 🙂 Auch Verhandeln ist niemals ein Fehler! Dabei sollte aber niemals zu aggressiv vorgegangen werden. Am besten geht´s mit Witz, Humor und einem Lächeln.

Wer zudem noch die Preisstruktur im Land kennt und weiß was wie viel kosten darf, der kann getrost einfach zum nächsten Händler weitergehen und tappt nicht in die erstbeste Preisfalle. Denn generell gilt: Wem es bei einem Händler / Taxifahrer zu teuer ist, der braucht nur zum nächsten gehen. Das Angebot ist in Thailand schlichtweg riesig!

Du findest Marvin auch auf: Instagram / Google + / Facebook / Twitter /  Pinterest / Tumblr / RS

Tobi von “homeiswhereyourbagis.com

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Tobi und Marcel berichten auf ihren Blog über ganz Südostasien. Sie zeigen dir auf homeiswhereyourbagis.com die weniger bekannten Plätze von Thailand und sind daher wahre Insider.

Was nervt dich am meisten?

Ich muss ehrlich sagen, es gibt gar nicht viel was mich in Thailand stört. An das Meiste konnte ich mich relativ schnell gewöhnen. Aber ein Punkt, der mir spontan einfällt, ist die Pünktlichkeit. Ich muss zugeben, dass ich auch noch nie ein überpünktlicher Mensch war. 18 Uhr heißt nicht 18 Uhr, sondern vielleicht auch 10 nach, 15 nach, aber das ist für mich noch alles in Ordnung.

In Thailand fällt mir das besonders bei Transportmitteln wie Bussen und Mini Vans auf. Ich erinnere mich nur zu gut an den Januar, als ich mit dem Bus von Phuket nach Bangkok gefahren bin. Das waren mal eben ca. 12 Stunden und dann habe ich einen Mini Van nach Koh Chang gebucht. Soweit alles gut, der Mini Van sollte in 30 Minuten losfahren. Als es dann soweit war, hieß es er fährt 30 Minuten später und nach einer weiteren halben Stunde dasselbe Spiel. Letztendlich ist er über 1 Stunde später losgefahren und ich war schon ziemlich müde von der Nachtfahrt aus Phuket.

Wenn nicht genug Gäste da sind, dann verstehe ich absolut nicht, warum nicht von Anfang an gesagt wird, dass es erst in einer Stunde losgeht. Dann kann ich mich darauf einstellen, aber dieses warten und die Verschiebungen, die machen mich echt wahnsinnig. Ist wohl noch ein wenig die deutsche Mentalität. 😉

Was machst du dagegen?

Viel dagegen tun kann ich leider nicht. Ich versuche freundlich und geduldig zu bleiben. Mit Freundlichkeit kommst du im Leben weiter und vor allem in Thailand. Ich probiere mich einfach selbst zu beruhigen und mich irgendwie abzulenken, so dass die Wartezeit schnell rum geht.

Manchmal nicht so einfach, aber was kann ich schon machen. Ich habe einfach gelernt, dass die Thais in diesen Sachen nicht pünktlich sind und versuche bei jedem Aufenthalt das ein bisschen mehr zu akzeptieren. Mich aufregen artet nur in Stress für mich selbst aus und davon habe ich nichts.

Sebastian von “phuketastic.com

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Sebastian lebt und arbeitet seit über 10 Jahren in Phuket. Auf seinen Blog findest du (Insider) Informationen zu Ausflügen, Sehenswürdigkeiten, Sprache, Kultur, Essen, Unterkünfte, Visa, Auswanderung kurzum zu allen Themen rund um Phuket und den Süden Thailands.

Was nervt dich am meisten?

Ich lebe seit mittlerweile über 10 Jahren fest in Thailand und habe somit meine Honeymoon Phase schon lange hinter mir. Dementsprechend gibt es sehr vieles, was mich hier nervt. Es gibt nicht das eine. Es ist vielmehr eine Vielzahl von Kleinigkeiten, Verhaltensweisen und Hindernissen mit denen ich/wir Farangs in Thailand regelmäßig konfrontiert werden.

An erster Stelle stehen dabei die massive Umweltverschmutzung und Umweltzerstörung in all ihren Facetten, die Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr, die Abwesenheit von Verantwortungsbewusstsein (man muss ja Gesicht wahren), die massive Korruption und die offene Diskriminierung von Ausländern in vielen Bereichen.

Was machst du dagegen?

Was ich dagegen tue ist sehr wenig. Als Ausländer in Thailand habe ich ohnehin nicht viele Möglichkeiten außer zu gehen, wenn es mir nicht mehr gefällt. Und da ich das derzeit (noch) nicht will muss ich mich eben mit den Gegebenheiten arrangieren und mich auf die angenehmen Seiten des Lebens in Thailand fokussieren. Und da diese positiven Aspekte weitaus überwiegen und es wohl kein Land auf dieser Welt gibt, wo mich nichts aufregen würde, so lebe ich trotz der vielen Dinge, die mich nerven doch sehr gut.

Stefan von “faszination-suedostasien.de

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Stefan schreibt auf seinen Blog faszinazion-suedostasien.de über Backpacking in Südostasien. Du findest viele nützliche Informationen und Reisetipps über Thailand, Laos, Vietnam, Malaysia und noch viele andere Länder.

Was nervt dich am meisten?

Ganz oben auf meiner Liste steht das Thema Verkehrssicherheit. Ich finde es unfassbar, dass es in einem Land mit passabler medizinischer Versorgung so desaströse Unfallstatistiken gibt. Wer in Thailand unterwegs ist, bewegt sich auf Straßen, die zu den gefährlichsten weltweit gehören (Top 3). Mehr als 26.000 Tote Jahr für Jahr. Traurig!

Dabei könnte so viel getan werden, um die Zahl der Toten und Verletzten zu senken. Notwendig wären zum Beispiel eine Durchsetzung der Helmpflicht, strengere Geschwindigkeits- und vor allem Alkoholkontrollen sowie eine bessere Führerscheinausbildung und eine technische Überprüfung des Zustands der Fahrzeuge – vor allem im Transportwesen.

Was machst du dagegen?

Ich versuche, in meinen Artikel ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen, und zu verdeutlichen, dass es eben nicht immer gut geht. Wer zwanghaft das billigste Busticket sucht, fährt mitunter in einem
rollenden Schrotthaufen. Und beim Motorrad fahren müssen wir Touristen uns an die eigene Nase packen. Wer sich einmal an einem Ort wie Ko Samui vor ein Krankenhaus gesetzt und gesehen hat, wie viele Leute da nach Unfällen mit dem Roller eingeliefert werden, der weiß, was ich meine. Oftmals ist Selbstüberschätzung die Ursache. Das Fahren ohne Helm und festes Schuhwerk verschlimmert die Unfallfolgen.

An Reisetagen achte ich inzwischen viel mehr auf Sicherheit als früher. Wenn es irgendwie geht, meide ich Minibusse. Schon mehrmals habe ich einem Fahrer gesagt, er solle langsamer fahren. Ich hatte danach meist das Gefühl, dass einige im Wagen froh waren, dass endlich jemand protestiert hat.

Patrick von “101places.de

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Patrick schreibt auf seinem Blog 101places.de über die schönsten Plätze dieser Erde. Auf seiner Weltreise hat er viel gesehen und erlebt und natürlich war er auch schon öfters in Thailand unterwegs.

Was nervt dich am meisten?

Ich nehme es schon mal vorweg: Heute nervt mich in Thailand nichts mehr, was der Rede wert wäre. Das liegt auch daran, dass ich mich aus Bangkok und den beliebten Inseln im Süden weitgehend fern halte. In diesen Regionen würde ich bestimmt einiges finden, das mir den Spaß an Thailand nähme.

Aber es ist eigentlich eine andere Sache, die mich früher genervt hat. Bei meinem ersten Besuch in Thailand kam ich nicht damit zurecht, dass die Thais allem freundlich zustimmen – egal, ob sie Ja oder Nein meinen. Über mögliche Konflikte lächeln sie einfach hinweg und geben im Zweifel lieber falsche Informationen, als eine unangenehme Auskunft. Das hat mich als nüchterner Deutscher genervt.

Was machst du dagegen?

Was mache ich nun dagegen? Nichts! Ich kann und will die Thais nicht ändern, aber ich ärgere mich darüber nicht mehr, sondern nehme es als einen Teil ihrer Kultur hin. Ich weiß heute vorher, dass manche Information mit Vorsicht zu genießen ist und stelle mich darauf ein, dass alles anders kommen kann.

Gabriele von “soiblossom.com

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Auf soiblossom.com berichtet Gabriele hauptsächlich über Bangkok und deren Sehenswürdigkeiten, doch auch über das restliche Thailand findest du viele Informationen.

Was nervt dich am meisten?

Auf Reisen merkt man ja immer besonders, wie deutsch man ist. Ich halte mich persönlich für einen toleranten Menschen, um es mit den Worten meiner Kölner Oma zu sagen: »Jeder Jeck is anders«, aber alles hat seine Grenzen. Es gibt so ein paar Eigenheiten meiner thailändischen Freunde, die mich bei meinem monatelangen Aufenthalt in Bangkok dann doch genervt haben, so entspannt ich auch war. Der Deutsche gilt ja im Ausland immer als besonders pünktlich, Thais eher nicht, um es vorsichtig zu formulieren. Die Idee zu einem festgelegten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort aufzutauchen, ist in der thailändischen Mentalität eher nicht so verankert. Mit dem Ergebnis, dass alle anderen warten müssen, wenn man z.B. zum Essen verabredet ist. Da komm ich an meine Grenzen, ich finde das rücksichtslos, aber trotzdem liebe ich meine thailändischen Freunde sehr, da hilft nur atmen, atmen, atmen und an was schönes denken, nur nicht aufregen…. ändern kann man das eh nicht. Das ist im übrigen etwas, was mich oft an deutschen Reisenden nervt, die Idee, man müsste den Rest der Welt mit seinen guten Eigenschaften beglücken und am besten noch umerziehen, find ich unsympathisch. Reisen heisst für mich auch, mit den Gegebenheiten umgehen lernen, was immer es auch ist, es gibt kein richtig oder falsch, nur anders!

Manuel von “into-the-World.com

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Into the World ist ein Reise- und Abenteuerblog von Familie Losso aus Südtirol und deren Freunden. Sie reisen seit rund ca. 30 Jahren um die Welt und möchten seine Reiseerfahrungen und witzigen Reisegeschichten mit dir teilen, aber dir auch wertvolle Tipps und Tricks für eure Backpacker Reise mitgeben. Was ist so besonders an Into The World? Auf ihrem Blog schreiben zwei Generationen reiseverrückter Menschen, die schon einiges erlebt haben. Seit Dezember betreiben sie das Boonya Resort in Klong Prao, Koch Chang. Du findest sie auch auf Facebook.

Was nervt dich am meisten?

Als nervend kann ich in Thailand und an der thailändischen Kultur nichts bezeichnen, jedoch finde ich es schade, dass in dem damals noch so naturbelassenen Land jetzt so viele große Hotelketten ihre Bauten stehen haben und damit die Schönheit der Natur zerstören. Als ich damals vor 15 Jahren das erste Mal nach Thailand reiste, war ich beeindruckt von den kleinen idyllischen Strandhütten und Bungalows welche für jeden Touristen und Backpacker etwas ganz Besonderes waren. Doch heute vermisse ich genau diesen Flair und die ruhige Umgebung.
Als vor ein paar Jahren der Massentourismus auch Thailand einholte, rochen viele internationale Hotelketten ihre Chance und stampften überall riesige Hotelanlagen aus den Böden und das nicht immer legal wie sich später herausstellten. Besonders in Phuket, Pattaya und Koh Samui hat der Massentourismus Fuß gefasst. Natürlich gibt es auch noch Strandhütten und kleine Resorts mit familiärer Umgebung, jedoch muss man schon gekonnt danach suchen. Selbstverständlich hat dieser Bauboom für den Tourismus kurzzeitig die Wirtschaft im Land angekurbelt, Geld und Wohlstand  gebracht, aber jedoch auf längere Sicht bin ich er Meinung schadet dieser Massentourismus dem Land mehr als er hilf.  Eines der besten Beispiele ist: Railay beach und Tonsai Beach neben Krabi. Hier findet man wunderschöne, langgezogene Traumstrände sind aber für Backpacker nicht mehr leistbar. Besonders Railay ist dem Massentourismus zum Opfer gefallen, was ich persönlich sehr Schade finde.
In Koh Chang ist es Gott sei Dank noch nicht so schlimm, da die Insel lange Militärgebiet war und daher noch in der Entwicklung ist. Klar gibt es auch große Hotelanlagen auf der Insel, jedoch findet man mit Leichtigkeit gemütliche, kleine Hütten wie z.B unser Boonya Resort in Klong Prao

Was machst du dagegen?

Hmm also eigentlich kann ich persönlich nicht viel gegen den Massentourismus in Thailand machen. Auf der einen Seite finde ich es ja gut, dass sich das Land in den letzten paar Jahren so gut entwickelt hat und immer mehr Touristen kommen, auf der anderen Seite jedoch sollte es von der Regierung Verordnungen für die Hotelbauer geben. Außerdem wäre der nachhaltige Tourismus oder auch Ökotourismus eine viel bessere Alternative zum Massentourismus. Gemeinsam mit der Natur leben und wirtschaften, damit diese auch noch lange erhalten bleibt und Thailand nicht sein ursprüngliches Flair verliert. Natürlich gibt es noch genug kleine naturbelassene Inseln und Orte die noch wenig entwickelt sind und wo man das ursprüngliche Thailand erleben kann, besonders die Gegend um Chang Mai und Chang Rai ist zu empfehlen. Sonst kann ich nur die Nachbarländer wie Kambodscha, Vietnam, Burma oder Laos empfehlen, da diese noch viel „uriger“ und traditionellere Länder als Thailand sind. Trotzdem bleibt für mich Thailand immer noch eines meiner Lieblings Länder in Südostasien

Zum Schluss noch meine Sicht der Dinge:

Auch ich kann an Thailand nicht alles gut sprechen und es sind einige Sachen, die mich an dem Land stören, jedoch habe ich mich mit den meisten „schlechten Dingen“ der Thais bereits abgefunden und akzeptiere diese einfach, da ich ohnehin nichts machen kann.

Was mich jedoch noch richtig stört, ist die Korruptheit (mancher) Polizisten, die mit uns Farangs sprichwörtlich machen was sie wollen. Als Farang sind dir die Hände gebunden und du musst das Urteil des Beamten akzeptieren, egal ob du Recht hast oder nicht! Das finde ich sehr schade und eine bodenlose Frechheit.

Wenn du dir Ärger und Probleme ersparen willst, musst du diese Sachen ganz einfach akzeptieren und hinnehmen. Es wird in jedem Land etwas geben, was dich nerven wird, so schön das Land auch ist und so sehr es dir gefällt. Das PERFEKTE Land gibt es nicht.

Was nervt dich an Thailand besonders und was machst du dagegen? Auch Deine Antwort würde mich interessieren…

19 Kommentare

  1. Hallo Armin,

    da hast du ja ein Thema aufgegriffen ! 😉
    Nachdem wir nun auch 4 Jahre lang jeweils 6-7 Wochen in Thailand unterwegs waren geben wir mal unseren Senf dazu !
    Nun ist die Frage ob einen im Urlaub etwas nervt, oder ob man sich nerven lässt!
    Sicher ist in vielen “fremden” Ländern einiges gewöhnungsbedürftig, aber warum soll es nerven.
    Egal ob es das 2-Klassen-Preis-System, die Party-Hochburgen o.ä. sind, wir als “Langzeitreisende” (ich nenn das mal so) haben doch die Möglichkeit, mit unserem Rucksack weiter zu ziehen, wenn wir mal mit einem Ort nicht zufrieden sind.
    Entweder wir arrangieren uns mit dem, was wir als negativ empfinden oder wir sind weg.
    So sehen wir das.
    Und wenn der Tuk-Tuk-Fahrer / Taxifahrer eben der Meinung ist, er muss versuchen uns über den Tisch zuziehen, dann warten wir auf den Nächsten, wir haben ja schließlich Urlaub.
    Die Schwierigkeit ist, die “Systeme” in fremden Ländern zu durchschauen (wie läuft was, was kostet wie viel).
    Hat man da erst einmal geschafft, dann kann man über viele “nervigen Sachen” nur noch lachen und nimmt sie gelassen.

    Aber fahrt mal nach Gambia…..dagegen ist Thailand der absolute Himmel auf Erden !!!

    Viele Grüße
    Bibo

    • Hi Bibo!

      Ja ich gebe selbst zu, dass das Thema etwas “speziell” ist, jedoch interessierte mich das Thema brennend und wollte einfach einmal wissen ob nur mich das nervt oder ob es anderen Reisenden gleich ergeht…
      Danke für deinen “Senf”, ich bin immer interessiert an der Meinung anderer und erfreue mich über jeden Kommentar.

      Gruß
      Armin

  2. Ich kann das meiste hier sehr gut nachvollziehen und doch ist dein Schlusswort das was zählt: Es gibt kein perfektes Land, egal wie lange man sucht. Überall gibt es irgendwas, was den einen stört, den anderen nicht. Wir haben auf unserer kürzlich beendeten Reise irgendwann die Schnauze voll gehabt von Thailand, vielleicht auch von Südostasien und haben unabhängig voneinander entschieden, dass uns die nächste Reise dann doch in ein neues Land führen sollte. Hier haben wir ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert: http://www.weltreise.name/wr2014/thailand2014/same-same-but-different/

    • Hi Marsela!

      Stimmt, das perfekte Land gibt es einfach (noch) nicht… Auch ich war immer etwas froh, sobald ich Thailand für meine Visa Runs verlassen musste, somit sah ich etwas anderes, wurde abgelenkt und kehrte danach wieder glücklich nach Thailand zurück, da es in anderen Ländern auch nicht wirklich besser ist. Diese kleinen Kompromisse muss man einfach eingehen und sich nicht lange darüber ärgern.

  3. Mir ist nur aufgefallen, dass die Menschen außerhalb der der großen Städte viel freundlicher und überhaupt nicht mehr hinterlistig waren. Gerade in Bangkok war das richtig schlimm, da hat dich zwar jeder angequatscht und wollte dir zeigen wo du lang musst, aber im Endeffekt ist man immer bei irgendeinem Laden raus gekommen (das haben wir ca. 4 Mal mitgemacht und ab dann haben wir uns doch auf unsere Karte und Orientierung verlassen). Das mit den Preisen und der Pünktlichkeit ist mir auch aufgefallen bzw. das hatte ich vorher schon gelesen, daher waren wir darauf gut vorbereitet und es hat uns nicht weiter gestört. Am besten ist natürlich sich so viel wie möglich vorher zu informieren, um sich darauf einstellen zu können und wenn dann doch mal was unerwartetes und nerviges auftritt, muss man es eben so hinnehmen und das Beste draus machen.

    • Hi Sindy!

      Ja du hast vollkommen Recht, außerhalb der Touristenzentren sind alle Menschen gleich viel freundlicher und hilfsbereiter. Besonders schlimm ist es wie du schon erwähnt hast in Bangkok, Neulinge werden dort das erste mal regelrecht “gefressen” 😉 Es hilf nur sich vor Beginn der Reise gründlich zu informieren, damit man später in keine Falle tappt.

  4. Ich muss jetzt hier doch mal eine Lanze für Bangkok brechen, ich hab über ein Jahr in der Stadt gelebt. Und mir ist nie was Doofes passiert. Man könnte jetzt einwenden, vielleicht hast du es nur nicht gemerkt, kann sein, aber dann hat es mich offensichtlich auch nicht gestört. Viele Touristen trauen ihrer eigenen Wahrnehmung nicht, oder aber sind selber unfreundlich zu den Lokals und wundern sich dann wenn sie über den Tisch gezogen werden. Grossstädte sind generell stressig, und an viel besuchten Orten wie dem Königspalast, lauern sicher auch Abzocker auf einen, aber ganz ehrlich, wer sich vorher schlau gemacht hat, weiss das, und kann sich dagegen wappnen. Wer aber immer nach der Devise reist, je billiger desto besser, muss sich auch nicht wundern, dass da manchmal was faul ist.

    • Hi Gabriele!

      Ich glaube was viele meinen ist der starke Kontrast von den Touri Zentren und den Orten ausserhalb, wo sich nur wenige “Farangs” blicken lassen. Es stimmt dass dort die Menschen viel freundlicher und zuvorkommender sind als in den Großstätten, jedoch gibt es auch im Zentrum von Bangkok nette und hilfsbereite Menschen (aber auch viele Langfinger…). Wie sagt man doch so schön: Bangkok, mann hasst es oder liebt es, eine andere Option gint es da nicht 😉

      Was mich in Bangkok am meisten gestört hat, war die korruptheit der Polizei, was gar nicht geht! Da ist die Polizei in Pattaya (die auch nicht ohne ist) heilig. Neulinge in Thailand werden überall überteuerte Preise für TukTuks bezahlen, sei es Bangkok, Phuket oder sonst wo, da hilf wie du schon gesagt hast nur sich vor Beginn der Reise gründlich zu informieren. Nichts desto trotz muss man über solche kleine Eskapaden hinwegsehen, ansonsten wird man keinen schönen Urlaub haben…

  5. Hallo Armin,

    als wir in Phuket gelandet sind, standen wir quasi mitten in Massen von Touristen. Das war nicht ganz so schön, außerdem war es sehr laut und die Stadt ist auch nicht unbedingt die sauberste. Gott sei Dank ging es am nächsten Tag auf die wunderschöne Insel Koh Yao Noi. Von dem Moment an war ich von Thailand begeistert! Man muss halt nur in die richtigen Ecken fahren. Aber ich glaube, dass ist in jedem Land so..

    Liebe Grüße aus Hong Kong!
    Kaja

    • Hi Katja!

      Ja in Phuket sind Massen von Touristen keine Seltenheit. Ich war im Dezember 2013 das letzte mal in Phuket, da war jeder noch so kleine Zentimeter am Strand mit Touristen überfüllt, seit dem her mied ich Phuket etwas, doch bei meiner nächsten Reise (Mitte August bis xxx) gebe ich Phuket noch eine Chance und werde es erneut besuchen, dieses mal jedoch etwas ausserhalb der Touristenzentren.

      Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß in Hong Kong!

      • Naja, Phuket ist ja kein Ort oder gar eine Stadt. Es ist die größte Insel Thailands. Es gibt dort extrem touristische Orte mit überfüllten Stränden, aber ebenso gibt es dort sehr, sehr ruhige Ecken.
        Das ist ein bisschen wie mit Mallorca. Das besteht ja auch nicht nur aus Ballermann…

        • Hi Sebastian!

          Da hast du Recht… Ich habe bis jetzt leider nur die touristischen Orte kennengelernt, jedoch wird sich das heuer endlich ändern. Bin schon tierisch gespannt auf die Insel

  6. Mir gefällt das mit der Korruption nicht, weder gegenüber Einheimischen noch Touristen. Das preisliche Zwei-Klassen-System ist nicht toll, aber ich kanns zähneknirschend akzeptieren, wenn es natürlich auch nicht schön ist, sich als wandelnder ATM zu fühlen. Der Umweltschutz (Plastik scheint gerade DAS Allheilmittel zu sein, mein ich!) fehlt mir ebenfalls sehr. Am meisten leide ich jedoch unter einem Luxusproblem: dem Zurückgehen der kleinen gemütlichen Bungalowanlagen, familiär geleitet, nebendran eine nette Reggae-Bar, von Leuten, die einfach hinter der Sache stehen und Spaß dran haben. Also wenn jemand noch einen Tipp hat, wo ich heute diese Kombi noch finden kann, her damit! 🙂 Tonsai kam für mich noch relativ nahe ran im März!
    Schade finde ich auch, dass (nur gefühlt?) das Thai-Essen schlechter (damit meine ich weniger charakteristisch) geworden ist, gerade auf den Inseln, und auch in der Khaosan-Gegend habe ich seltenst richtig lecker gegessen. Entweder bin ich hier abgestumpft/verwöhnt, war früher weniger wählerisch oder es ist tatsächlich so. War entsetzt, dass ich letztens gar nicht mehr recht wusste, was ich denn noch bestellen soll…

    • Hi Kiki!

      Ich persönlich esse immer da, wo fast keine Touristen sind (auf den thailändischen Märkten, in den kleinen Restaurants wo alles nur auf Thai ist usw). Das Essen schmeckt mir dort viel besser als in einem “Touristen Restaurant”, wo sich so gut wie keine Einheimische befinden. Ich denke du solltest auch öfter dort essen gehen um wieder in den richtigen Genuss der thailändischen Küche zu kommen.

  7. Toller Artikel! Kann den Gastrednern in einigen Punkten zustimmen! 🙂 Allen voran die Touristenhochburgen – die meide ich auch so gut es geht. Und ich finde es megaschade, dass so viel mit Hotelanlagen zugebaut wird. Koh Tao hab ich fast nicht wieder erkannt als ich nach einigen Jahren wieder gekommen bin. Das find ich schade.
    … Dennoch ist und bleibt Thailand eines meiner liebsten Reiseländer! 🙂

  8. Hallo Armin,

    heißes Thema, aber vollkommen richtig. Nach einer Weile ist es eben kein Urlaubsparadies mehr, sondern einfach das Land, in dem man lebt und arbeitet. Mit den ganz normalen Hochs und Tiefs kommen dann auch Tage, an denen manche Sachen nerven, über die ich an guten Tagen einfach hinweg sehen kann.
    Als ich noch jeden Winter für ein paar Wochen nach Thailand (und anderen Ländern) kam, gab es mal ein Jahr, in dem mir der Dreck und Gestank in den Städten aufgefallen ist. Im darauf folgenden Jahr konnte ich wieder wunderbar daran vorbei sehen.
    Hier ganz im Norden ist es im Moment sehr kalt und nass. Das empfinde ich als extrem nervig, weil ich einfach ein Gut-Wetter-Mensch bin. Und genau deswegen lebe ich so gerne in Thailand. Denn gefühlt sind es 320 schöne Tage. 320 Tage, an denen ich bei blauem Himmel aufwache.

    Viele Grüße aus Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands
    Stefan

  9. Mich nervt am meisten…
    Reiseblogger die oberflächlich sind.
    Außer Sebastian denke ich ust keiner in die Tiefen der Thai Kultur abgetaucht. Extrem ist übrigens auch die Kriminalität, besonders gegenüber Babys und Kindern. Meine Frau erzählt mir fast täglich Horrorstories….

    • Hi Wolfgang! Da hast du natürlich Recht. Dass Sebastian am meisten Erfahrungen hat, da er schon seit 11 Jahren in Thailand lebt, ist klar. Jedoch kann ich nicht bestätigen dass nur Sebastian in die tiefere Kultur eintaucht, ich kenne viele die das machen und sich mit der tiefen Kultur auseinandersetzen. Das das nicht von heute auf morgen geht ist klar.

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